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Kormoran

Kormoranverordnung Nordrhein-Westfalen jetzt in Kraft

Die Kormoranverordnung Nordrhein-Westfalen (Kormoran VO-NRW) vom 12. Juni 2018 ist in Kraft.

Das Wichtigste in aller Kürze (OHNE GEWÄHR – BITTE DIE KORMORAN VO-NRW SELBST LESEN):

  • Die VO gilt für Kormorane, die sich auf, über oder näher als 250 Meter an einem stehenden oder fließenden Fischereigewässer oder Fischzuchtanlage befinden.
  • Die VO gilt nicht in befriedeten Bezirken, Nationalparks, Naturschutzgebieten oder Natura-2000-Gebieten.
  • Schusszeit ist vom 16. August bis 1. März in der Zeit eineinhalb Stunden vor Sonnenaufgang bis eineinhalb Stunden nach Sonnenuntergang.
  • Vom 2. März bis 15. August von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang dürfen nur im Jugendkleid befindliche (immatur gefärbte), nicht am Brutgeschäft beteiligte Kormorane getötet werden.
  • Berechtigt sind Personen mit gültigem Jagdschein, die in dem Gebiet jagdausübungsberechtigt sind oder von der jagdausübungsberechtigten Person ermächtigt wurden.
  • Es wird auf Regelungen des aktuellen Landesjagdgesetzes verwiesen: U.E. insbesondere Verbot von Bleischrot, brauchbarer Jagdhund.

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Kormoranverordnung Nordrhein-Westfalen in Arbeit

Kormoranverordnung Nordrhein-Westfalen in Arbeit

Das CDU-geführte Umweltministerium in Düsseldorf hat eine Kormoran-VO entworfen und bis zum 18. April 2018 in die Verbändeanhörung gegeben. Unser Verein wurde offiziell eingeladen, eine eigene Stellungnahme im Sinne eines anerkannten Verbands abzugeben.

Auf den ersten Blick würde diese Verordnung schon einen wirksamen Fischschutz vor Kormoranen bieten, analog der Regelungen anderer Bundesländer. Längere Jagdzeiten, die Erlaubnis, Jungvögel ganzjährig abzuschießen, das klingt schon verheißungsvoll.
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Ist der Problemvogel Kormoran doch ein Alien?

Schützt die Europäische Union eine gebietsfremde invasive Art von unionsweiter Bedeutung?

Christer Olburs, Schweden, wirft in einem wissenschaflichen Artikel vorbehaltlos die Frage auf, ob die Europäische Union mit dem chinesischen Kormoran (Phalacrocorax carbo sinensis) nicht doch eine gebietsfremde und invasive Art schützt. Hier die englische FassungWeiterlesen