Anfang August 2022 hatten wir auf der Homepage ein Vorwort aus aktuellem Anlass eingestellt, das man sehr ernst nehmen muss:

Die trockenen Sommermonate in 2018, 2019, 2020 und jetzt erneut in 2022 geben Anlass zu sehr großer Sorge auch für die aquatischen Lebensräume. Um so mehr müssen wir uns daher für den Schutz der Fische gemäß unseres Vereinszwecks einsetzen, also keinesfalls aufgeben.

Aus der Presse ist zu entnehmen, dass einige Institutionen wegen der aktuellen Hitzewelle und der niedrigen Wasserstände bereits konkrete Notmaßnahmen ergreifen, um die Fischbestände so gut es geht zu schützen und Bestände zu erhalten. In der Schweiz am Rhein wird etwa bei Bachmündungen und Grundwasseraufstössen ausgebaggert, um Kälte-Oasen für die Fische mit höherem Sauerstoffbedarf zu schaffen:

Schaffhausen Rhein: Fischsterben wegen Hitze droht

Bleibt zu hoffen, dass auch die für die autochthonen Fischarten in unseren hiesigen Gewässern Verantwortlichen aus Vereinen, Verbänden und Ämtern beherzt handeln, um Schlimmstes zu verhindern. Man muss bei solchen Maßnahmen wie in der Schweiz gewiss auch im Blick haben, keine „Kormoran-Kirrungen“ zu schaffen.

Äsche

Das mindeste ist heute, dass alle diejenigen, die für ein Überleben sensibler heimischer Fischpopulationen kämpfen, bei diesen extremen Niedrigwasserständen mithelfen, illegale Wasserentnahmen rigoros zu unterbinden. Selbst das Schöpfrecht mit Gießkannen etc. ist vielerorts verboten und mit hohen Bußgeldern belegt.