Das Ziel

Der Verein ist gegründet worden, als Angelfreund, realistisch denkender Naturschützer und Angelverein, um bei der NRW-Landesregierung dafür anzutreten, dass per Gesetz ein wirksamer Schutz der heimischen Fischpopulationen vor Kormoranen geschaffen wird.

Der Verein ist zwar deutschlandweit tätig, konzentriert den Schwerpunkt contra Kormoran jedoch vorrangig auf NRW.

Aktuell muß eine neue Kormoran-Verordnung für NRW eingefordert werden, da die bestehende im Mai 2010 ausläuft. Mit Blick auf die schlimme Situation an vielen hiesigen Gewässern einerseits und der unglaublichen Wahl des Kormorans zum Vogel des Jahres 2010 andererseits ist hier dringender Handlungsbedarf gegeben.
Unsere Vereinsmitglieder werden gebeten, sich nach Kräften einzubringen : Mit guten Argumenten, die auf Tatsachen beruhen, muss an breiter Front (a) die wirkliche Situation erklärt und (b) eine wirksame Maßnahmen gefordert werden.

Informieren, Aufklären, Anklagen, Besserung fordern!
Die Kormoran-Problematik an den Fließgewässern in unserem Lande ist leider unverändert dramatisch, so dass nicht nachgelassen werden darf, die Situation für die heimischen Fischarten zu verbessern. Dies gilt heute umso mehr, da die unglaubliche Wahl des Kormorans zum Vogel des Jahres 2010 durch den NABU und einige ornithologische Vereinigungen, ideologisch gesteuert und völlig an der Realität vorbei, gewiss zur Argumentation herangezogen werden wird.

Auf den Punkt gebracht, sind hingegen notwendig:

(a) Die großräumige, europaweite Reduzierung der Kormoranvorkommen und

(b) wirksame Abschussregelungen an den Gewässern mit bedrohten Fischbeständen, um diese lokal vor den Kormoranen schützen zu können, nicht behindert durch zu enge Schonzeiten und Freios in Form von Naturschutzgebieten (wo ansonsten auf andere Wildarten gejagt werden darf).

Da die eigentlich auch zuständigen Naturschutzorganisationen wie eben der NABU (Naturschutzbund), aber leider oft ebenso örtliche Naturschutz-Berater von Verwaltungen und Politik ihrer Verantwortung in diesem Punkt in keiner Weise gerecht werden, müssen wir hier stärker aktiv werden. Es ist dringend notwendig, auf breiter Front den Artenschutz für hiesige Fischarten einzufordern: Von Weißfisch, Äsche und Aal etc. faktisch leer gefressene Gewässer sind einfach nicht hinnehmbar!

Die anliegende Sammlung vn Argumenten und Fakten soll Ihnen helfen mitzuwirken: Überzeugen Sie Ihr Umfeld von der wirklich unverändert dramatischen Situation (das ist nicht übertrieben), angefangen von Angelfreunden, die es nicht wahrhaben wollen, bis hin zu naturinteressierten Menschen, die es selbst einfach nicht besser wissen können. Lassen Sie über die Strategie des NABU in dieser Sache keine Zweifel – besser gesagt grobe Unwahrheiten – im Raum stehen. Nehmen Sie sich die Zeit, Ihren Angelverein, Ihre Fischereigenossenschaft aufzufordern, tätig zu werden. Ganz wesentlich ist auch, an die Fischerverbände zu appellieren, dem Fischartenschutz vor Kormoranen endlich höchste Priorität einzuräumen. Es muß nämlich leider festgestellt werden, dass diese Verbände dem Kormoran-Problem bislang nicht den richtigen Stellenwert beimessen, sei es auf ihren Internet-Seiten oder bei Gewässergutachten, warum auch immer. Hier muß dringend Abhilfe eingefordert werden – von vielen Verbandsmitgliedern, am besten über die Angelvereine .

Sie können selbst ermessen, wer aus Ihrer Region als Handelnder in Vereinen, Politik und Verwaltungen zur Verbesserung der Situation beitragen kann und angesprochen werden sollte. Schreiben Sie mit Freunden, als Vereinsvorstand und/oder als Einzelperson diese Menschen/Stellen an, gehen Sie in Internet-Foren (am besten mit einem Link auf unsere Argumentensammlung), sprechen Sie mit den Zuständigen: Es kann doch nicht sein, dass man vor diesen Dramen in den Fließgewässern weiterhin die Augen verschließt und diese und ihre eineindeutige Ursache einfach leugnet! Die Wahl des Vogels des Jahres 2010 ist hier ein wirklich schlimmes Beispiel, wie Fakten verdreht werden. Diese verdrehten Fakten liegen übrigens offensichtlich auch den aktuellen negativen Gerichtsurteilen in der Kormoranfrage zu Grunde.

Gerade auch die Naturschutzvereinigungen, überörtliche, aber unbedingt auch die lokalen, die oft sehr gute Arbeit machen (z.B. Engagement für Streuobstwiesen, Krötenschutz, Nisthilfen u. v. m.), müssen ebenfalls immer wieder mit diesen Realitäten vor Ort konfrontiert werden, auch wenn diese Tatsachen nicht in schöne ideologische Bilder passen mögen. Man kann hier nur darauf setzen, dass sich genug vernünftig Denkende an der Basis einsichtig zeigen und wie gesagt ihrer Verantwortung für die gesamte Natur gerecht werden.

Die für die Fischerei zuständigen Wissenschaftler des Landesamtes für Natur Umwelt und Verbraucherschutz NRW in Albaum kennen die Dramatik, können sich aber gegen die falschen Darstellungen der Naturschutzverbände nicht hinreichend durchsetzen: Deren wohlklingenden Argumentationen kommen einfach besser an und werden zu wenig entlarvt. Hier ist dringend breite Unterstützung von uns, die es einfach besser wissen, notwendig.

Es muss auch angesprochen werden, dass die Jäger, die bereit sind, im Sinne des Naturschutzes mitzuwirken, Unterstützung benötigen: Der Abschuss der Kormorane ist zumeist mehr Pflicht als alles andere, nicht selten an Gewässerabschnitten mit starkem Publikumsverkehr, teils verbunden mit schwierigen Nachsuchen mit dem Jagdhund. Nicht Behinderung sondern Verständnis und Rücksicht ist hier von wirklich naturinteressierten Menschen einzufordern! Das wird manch einem NABU-Mitglied schwer fallen, ist aber eine der Realitäten, um die Situation real zu verbessern.

Die anliegende Sammlung von Argumenten und und Fakten ist als Argumentationshilfe gedacht. Bitte lassen Sie sich überzeugen und überzeugen Sie dann mit Ihren Worten andere, damit wir gemeinsam dazu beitragen, dieses Drama in unseren Flüssen endlich zu beenden!

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