Kormoran

Wirksamer Gewässer- und Fischschutz durch CDU-Umweltministerin in NRW

Kormoranverordnung NRW in Sicht: Schafft Schwarz-Gelb in NRW jetzt die langersehnte Wende?

Seit Jahren wird die ideologische Behandlung der Kormoran-Fraßschäden von unserem Verein analysiert, offengelegt und kritisiert.

Gleich nach den Wahlen wurden CDU- und FDP-Fraktion angeschrieben und zum Handeln aufgefordert; im Januar 2018 hatten wir die Umweltministerin daran erinnert. Neben einer wirksamen Kormoranverordnung forderten wir erneut, das Thema endlich energisch, zielgerichtet, wissenschaftsbasiert, faktenorientiert und ohne Rücksicht auf so fatale ideologische Vorgaben zu behandeln.

In der Koalitionsvereinbarung von Schwarz-Gelb ist dann auch festgehalten worden:

“Die heimischen Fischbestände müssen besser geschützt werden. Dazu soll unter anderem eine neue Kormoranverordnung dienen. Bewährte Wanderfischprogramme werden wir fortsetzen.”

Ministerin Schulze-Föcking und ihr Staatssekretär Dr. Bottermann, der unseren Verein und unsere Enthüllungen aus seiner Zeit als LANUV-Präsident bestens kennt, haben erklärt, dass sie auf einen unideologischen und wirksamer Gewässer- und Fischschutz besonderen Wert legen! Das hören wir gerne, denn gerade durch die Reduktion der Kormoran-Prädation kann schnell und für jedermann erkennbar vieles erreicht werden – nicht nur für den atlantischen Lachs im Rheinsystem.

Mit dem Entwurf einer neuen Kormoranverordnung NRW, die auf den ersten Blick einen guten Eindruck macht, ist jetzt ein erster Schritt in die richtige Richtung getan. Auch unser Verein wurde um eine Stellungnahme gebeten. Man wird sehen.

Allerdings gilt andererseits etwa die folgenschwere, vorsätzlich falsche ministerielle Stellungnahme zu der Kormoran-Frage im Rahmen der europäischen Wasserrahmenrichtlinien trotz 10 Monate unter CDU-Regie weiterhin, und sie wirkt als Vorgabe für alle teuren Baumaßnahmen der Wasserverbände. U.E. hätte hierzu längst der Staatsanwalt eingeschaltet werden müssen. Wann fasst hier endlich wer nach?

Wir werden die weitere Entwicklung wohlwollend, aber weiterhin mit konstruktiver Kritik beobachten.